Tradition

1859
„Intelligenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt“ gibt die Eröffnung des „wohlassortierten Lagers“ von „Post-, Schreib-, Concept-, Luxuspapieren, Schreibmaterialien und Comptoirbedarf jeder Art“ („Intelligenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt“) offiziell bekannt.

1874
Gilbert Kraemer verstirbt im Alter von nur 61 Jahren.
Sein einziger Sohn, Julius, übernimmt den Betrieb, zusammen mit seiner Mutter Antonetta.

1877
Fertigt Julius Kraemer in der  eigenen Buchbinderei Kuverts selbst an.

1880
Heiratet Julius Kraemer die Tochter Louise des Spielkarten Fabrikanten Caspar Ludwig Wüst.
Die Wüst´schen Spielkarten gehen in das Warensortiment mit ein. Später kommen neben der Buchbinderei noch eine Druckerei und eine Prägerei hinzu.

1900
Wird die Papeterie offiziell ins Handelsregister eingetragen.

1909
Zeitgleich mit der ersten Internationalen Luftfahrtausstellung feiert die Papeterie G. Kraemer im Jahr 1909 ihr 50jähriges Firmenjubiläum.

1913
Julius Kraemer überträgt seinem Sohn Albert die Firma.

1919
Georg Wähle tritt als Angestellter in das Unternehmen ein.

1927
Julius Kraemer, der Sohn des Firmengründers stirbt, ein Jahr später erhält Georg Wähle Prokura.

1930
Die Kunden taufen die Papeterie G. Kraemer um, in „Papier Kraemer“, den auch heute noch gültigen Firmennamen.

1944
Am 22. März vernichtet ein  Bombardement binnen weniger Stunden, was drei Generationen aufgebaut hatten.
Schon im April findet Papier Kraemer eine Übergangslösung im orthopädischen Fachgeschäft Leisten & Rehle, im Dezember verstirbt Albert Kraemer, der Enkel des Gründers.

1948
Genau 85 Jahre nach der Firmengründung, kann Papier Kraemer genau gegenüber dem einstigen Gründungsgeschäft wiedereröffnen.

1959
Das erste Jahrhundert des Unternehmens ist geschafft.

1960
Kleiner Verkaufsraum und großes Kellerlager: Dies funktioniert mit einer Gegensprechanlage und guter Organisation.

1964
Klaus-Peter Wähle wird Geschäftsführer, gleichberechtigt neben Ernst Kraemer. 44 Jahre lang, bis 2008, bekleidet er diesen Posten.

1971
Eröffnet Papier Kraemer im neuen Hessen Center eine Filiale und unterhält sie bis ins Jahr 2008.

1983
Gerhard Kraemer, mittlerweile in der fünften Generation der Kraemer-Familie, tritt in das Unternehmen ein und wird 1990 Teilhaber.

1985
Ausbau des gewerblichen Lieferservices.

1992
Papier Kraemer wird Mitgesellschafter bei der Firma Bürologistik in Northeim. Ein hocheffizientes Logistiksystem liefert alle Kundenaufträge bundesweit innerhalb von 24 Stunden aus.

1993
Norman, der Sohn von Klaus-Peter Wähle, tritt als Angestellter ins Geschäft ein. 1998 wird auch er Teilhaber. Die Großbaustelle als Kunstwerk: Der Pop-Künstler Jim Avignon aus Berlin erhält den Auftrag, den Bauzaun künstlerisch zu gestalten. Der Verkaufsraum wächst mit dem Umbau von 72 auf fast 650 Quadratmeter.

2009
150 Jahre Papier Kraemer; die beiden Familien wollen die Papier- und Schreibgeräteabteilung im nächsten Jahr neu gestalten.

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